5 Tipps für erfolgreiche Neujahrsveränderungen

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Dreiviertel der Österreicher und Deutschen haben Neujahrsvorsätze. Weniger rauchen, mehr Sport betreiben sowie das Gewicht reduzieren sind die Klassiker unter den Vorhaben. Zu einem Stichtag, meist dem 1. Januar, nehmen sich viele Menschen also vor, dass sich ihr Leben verändern soll. Es gibt einen weiteren markanten Tag, nämlich jenen an dem am häufigsten diese Vorsätze zum ersten Mal über Bord geworfen werden – der 20. Januar. Meist, wenn die Feiertagseuphorie entflohen ist, der graue Berufsalltag wieder Einzug gehalten hat, die Kreditkartenabrechnung des Vormonats zu Buche schlägt, und wenn dann erstmals die Vorhaben gebrochen wurden, ist der Rückfall in gewohnte Muster vorprogrammiert.

Warum werden Neujahrsvorsätze so häufig gebrochen? Was braucht es, damit es zu einer dauerhaften Veränderung kommt? Betrachtet man das Wort Vorsatz genauer, erkennt man, dass es sich um etwas VOR dem Satz handelt aber nicht um den eigentlichen (Haupt-)SATZ, also dem Ergebnis. Häufig verfallen wir der Täuschung, dass ein Vorsatz schon die sogenannte „halbe Miete“ sei.  Der „ehrlichere“ Ausdruck wäre Neujahrsveränderung. Wie diese gelingen kann, erfährst du in  den folgenden fünf Tipps:

 

Tipp Nr. 1:

Warum hast du deinen Vorsatz?

Bist du dir über das Motiv für dein Vorhaben ernsthaft im Klaren? Willst du abnehmen, weil du anderen gefallen möchtest oder geht es dir nur darum, eine bestimmte Zahl auf deiner Waage zum Tag X zu sehen? Ist es das, was dich dann tatsächlich besser fühlen lässt? Oder geht es dir darum, dass du dich gesünder und wohler fühlen möchtest? Es ist ganz entscheidend für das Gelingen deines Vorhabens, wenn du den eigentlichen Grund dafür kennst. Und dir dann letztendlich die Frage stellst, ob du den Preis dafür wirklich „bezahlen“ willst. Möchtest du mit dem Rauchen aufhören, weil es ohnehin bald nirgendwo mehr erlaubt ist, oder weil du den Preis dafür, nämlich 10 Jahre weniger langes Leben, nicht mehr bezahlen willst? Die Gründe mögen vielfältig sein, aber sie werden ein Indiz dafür sein, wie groß der Antrieb für deine Veränderung ist. Finde den konkreten Nutzen deines Vorhabens und führe ihn dir ständig vor Augen. Je größer der Nutzen und je öfter du ihn plakativ vor dir siehst, desto erfolgreicher wirst du bei der Umsetzung sein.

 

Tipp Nr. 2:

Setze dir anspruchsvolle und konkrete Ziele

Vorsätze klingen oft mal sehr gut und motivierend. Allerdings sind sie ohne ein konkretes Ziel kraftlos und nicht selten, verlaufen solche schnell wieder im Sand. Je anspruchsvoller das Ziel ist, umso besser sofern sie dann noch realistisch sind. Sehr hilfreich ist dabei, kleine Teilziele zu definieren, die aufeinander aufbauen, damit du nicht gleich zu Beginn den Bogen überspannst und aufgibst. Achtung: Ziele im Kopf sind nicht das selbe wie Ziele auf Papier!

 

Tipp Nr. 3:

Beginne mit der Umsetzung heute

Ja heute (okay binnen 72 Stunden) und nicht am Tag X! Wer seine Vorsätze nicht zügig in die Umsetzung bringt, wird sehr bald erkennen, dass es nicht mehr als ein frommer Wunsch ans Christkind war. Und wünschen geht denkbar einfach. Wenn ein tatsächlicher Wille vorhanden ist, dann besteht auch kein Grund der Welt, etwas hinausschieben zu müssen. Sehr beliebt sind Ansagen wie: „Ab dem 7. Januar beginne ich dann mit dem Training. Vorher hab ich keine Zeit“ usw.

 

Tipp Nr. 4:

Sei konsequent in der Umsetzung und visualisiere

Fitnessstudios verzeichnen die höchsten Zuwachsraten bei Mitgliedschaften unmittelbar zu Jahresbeginn. Dann wenn die Motivation noch groß ist, beginnen viele mit den ersten konkreten Schritten. Die Besuchsfrequenz lässt jedoch sehr bald spürbar nach, weil Konsequenz und Kontinuität nachlassen. Wer Aufzeichnungen über seine Schritte hin zur Veränderung führt, wird wesentlich schneller die neue Verhaltensweise in seinem Unterbewusstsein verankern. Dadurch entsteht eine neue positive Gewohnheit und setzt zusätzliche Energieressourcen frei.

 

Tipp Nr. 5:

Kreiere Verbindlichkeiten und suche dir „Verbündete“

Ein Neujahrsvorsatz ist vor Freunden und Bekannten im halbberauschten Zustand sehr schnell ausgesprochen. Solche Ansagen werden meist auch schmunzelnd kommentiert. In erster Linie sind Vorsätze zwar Versprechungen an dich selbst, aber dennoch macht es Sinn, Freunden und Kollegen darüber abseits der Partystimmung in Kenntnis zu setzen. So gibst du dir eine „künstliche Verbindlichkeit“. Noch besser ist das Suchen von „Verbündeten“ welche ähnliche Vorhaben wie du haben. So könnt ihr euch gemeinsam in der Umsetzung bestärken und fördern.

 

Ich wünsche viel Energie und Spaß bei der Umsetzung!

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